Fantini: strenger als die Norm es verlangt
Die EU erlaubt in Armaturenmessing bis zu 2,2% Blei; Fantini hält konzernweit 0,25% — den US-Standard, freiwillig, überall. So arbeitet das Familienhaus vom Ortasee seit 1947: Forschung und Fertigung bleiben vollständig im Werk in Pella, das Material ist AISI 316L und PVD-veredeltes Messing, und die Namen dahinter heissen Fukasawa, Wanders, Mari, Van Duysen. Der Calibro-Mischer wurde vom MoMA ausgewählt; die AK/25 gewann den Compasso d'Oro 2020. Progressivkartuschen starten kalt, Strahlregler begrenzen den Durchfluss — Effizienz als Konstruktion, nicht als Appell.
La Mercanti plant Fantini in repräsentative Waschräume und Hotellerie — Muster zuerst, Unterlagen dabei.
Häufige Fragen
Warum unterschreitet Fantini die EU-Grenzwerte freiwillig?
Haltung: Blei bleibt bei 0,25% — dem strengsten Marktstandard der Welt — obwohl Europa 2,2% zuliesse. Wer für alle Märkte fertigt, fertigt nach dem härtesten.
Wie tief ist die Fertigung wirklich?
Vollständig: Forschung, Entwicklung und Produktion bleiben im Haus in Pella — der Hersteller nennt es ausdrücklich Schutz von Know-how und Qualität, Phase für Phase kontrolliert.
Armaturen ausschreiben, die den Prüfer langweilen
Im besten Sinn: fünf Schritte zu einem Bad ohne offene Fragen.
Material zuerst festschreiben
316L und PVD gehören in die Leistungsbeschreibung, nicht in die Fussnote.
Bleiwert abfragen
0,25% steht bei Fantini serienmässig — dokumentieren lassen.
Effizienz einbauen
Progressivkartusche und Strahlregler sparen ohne Nutzerappell.
Unterputz takten
Einbaukörper vor dem Schliessen der Wände setzen.
Am Muster entscheiden
Gewicht und Lauf der Armatur prüft man in der Hand.