LEM Barhocker von Lapalma an einer Bürotheke

Ein Serienhocker im Museum: LEM in der ständigen Sammlung des Victoria and Albert

Lapalma

Shin & Tomoko Azumi

Lem
Lem Eine Ikone des italienischen Designs
€ 560

Das Möbel haben Sie. Jetzt das Projekt.

Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros

Die meisten Möbel, die es in ein Museum schaffen, sind Einzelstücke oder Prototypen. LEM ist keines von beiden: es ist ein lieferbarer Serienhocker, und die Indoor-Ausführung steht in der ständigen Sammlung des Victoria and Albert Museum in London.

Für eine Ausschreibung ist das mehr als eine Anekdote. Wer LEM spezifiziert, wählt eine Zeichnung, über die längst geurteilt wurde — von einer Institution, die keine Kataloge verkauft. Eine durchgehende Linie steigt aus der Basis, nimmt die Säule auf und schliesst sich zum Sitz; alles, was der Hocker leisten muss, liegt in dieser einen Bewegung. Genau das altert langsam, weil nichts daran einer Mode zugeordnet werden kann.

Der Rest bleibt Handwerk: Sitz aus gebogenem Schichtholz, Lack, Fenix-Laminat, Leder oder Stoff, Gestell in Satinchrom, Pulverfarbe oder einer der drei galvanischen Ausführungen; draussen dieselbe Silhouette in Edelstahl. La Mercanti liefert LEM mit Mustern und vollständiger Ausführungsliste vor der Bestellung.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.

Kollektion: LEM
Hersteller: Lapalma (Italien)
Entwurf: Shin & Tomoko Azumi, 2000
S79: drehbar, höhenverstellbar 55-67 cm, Gasfeder verchromt oder lackiert; Filzgleiter unter der Basis
S80: wie S79, höhenverstellbar 66-79 cm
S81: drehbar, feste Höhe 80 cm; Rückstellmechanismus lieferbar
S83: drehbar, verstellbar 66-79 cm, selbstausrichtend in Drehung und Höhe; Bodenbefestigung mit 20 cm Durchmesser lieferbar
ES81 Outdoor: drehbar, fest 80 cm; Gestell, Basis und Säule aus kugelgestrahltem Aisi 316L Edelstahl oder Polyester-pulverbeschichtet; Sitz aus Formholz in Iroko-Ausführung oder Integral-Polyurethan; Gummigleiter unter der Basis
Gestell und Basis: Chrom satiniert oder pulverbeschichtet; Basis aus Aisi 304 in Leinengewebe-Ausführung oder pulverbeschichtet
Sitzausführungen: Formholz in gebleichter Eiche, offenporigem Schwarz, dunkler Nusseiche; 8 Lackfarben; Fenix-Laminat; 7 Leder; 17 Soft-Leder; Kunstleder Valencia; breites Stoffprogramm
Neue Ausführungen: Capsule Collection in drei galvanischen Ausführungen: Schwarz gebürstet, Blau, Grün
Prüfungen: S81 und ES81 nach EN 1728:2000 6.2.1-6.2.2 und EN 15373:2007 Stufe L3; alle Ausführungen DIN 68 877/81 5.6; die verstellbaren zusätzlich Test 1 IM Valencia
Pflege: feuchtes Tuch oder verdünntes neutrales Reinigungsmittel, kein Alkohol, keine Bleiche, keine Lösungs- oder Scheuermittel; zum Anheben das Gestell greifen, nicht den Sitz; nicht auf die Fussstütze steigen; keine Chloride auf dem Metall; Iroko dunkelt nach und wird einmal jährlich geölt; Edelstahl in Meeresnähe oder am Pool häufiger reinigen
Vom Hersteller nicht angegeben: Masse ausser den Sitzhöhen, Gewichte, Belastungswerte

La Mercanti Srl — Ihr Partner für Design- und Contract-Projekte seit 1997.
San Benedetto del Tronto (AP), Italy · +39 0735 753833 · info@lamercanti.com
Lieferung, Angebote, Leistungsverzeichnisse und Projektunterstützung in Deutschland und weltweit.

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Häufige Fragen

Steht wirklich dieser Hocker im Museum, nicht nur ein Entwurf davon?
Lapalma gibt an, dass die Indoor-Ausführung von LEM in der ständigen Sammlung des Victoria and Albert Museum vertreten ist. Es handelt sich um dasselbe Serienprodukt, das lieferbar ist — kein Prototyp und keine Sonderanfertigung.
Was nützt das bei einer Ausschreibung?
Es ersetzt kein technisches Datenblatt, aber es beantwortet die Frage nach der Dauerhaftigkeit des Entwurfs. Ein Objekt, das seit 2000 unverändert produziert wird und musealen Rang hat, macht die Diskussion über Nachbestellungen in fünf Jahren kürzer.
Woran erkennt man die Zeichnung im Raum?
An der Linie: Basis, Säule und Sitz gehen ineinander über, ohne dass ein Bauteil sich vom anderen absetzt. Deshalb wirkt der Hocker leicht, obwohl er nichts verbirgt — es ist schlicht wenig da, was verborgen werden müsste.
Welche Sitzausführung für ein repräsentatives Foyer?
Gebogenes Schichtholz in dunkler Nusseiche oder Leder, dazu ein ruhiges Gestell in Satinchrom oder gebürstetem Schwarz. Fenix oder Lack gehören dorthin, wo Gläser abgestellt werden.
Was sollte das Reinigungspersonal wissen?
Feuchtes Tuch oder verdünntes neutrales Reinigungsmittel, keine alkoholhaltigen, bleichenden oder scheuernden Produkte — und beim Bewegen das Gestell greifen, nicht den Sitz.

Einen Entwurf spezifizieren, der in fünf Jahren noch lieferbar ist

Fünf Schritte für Projekte, die nachbestellt werden.

Die Lebensdauer des Entwurfs prüfen, nicht nur des Materials
Wie lange ist das Modell in Produktion? Bei LEM seit 2000, ohne Restyling. Diese Zeile gehört in jede Vorauswahl.
Gestell und Sitz getrennt festlegen
Das Gestell trägt die Kontinuität über alle Räume, der Sitz die Anpassung an den einzelnen Raum. Wer beides gleichzeitig variiert, verliert den Zusammenhang.
Die Ausführung schriftlich fixieren
Holzart, Lack, Laminat, Leder oder Stoff mit Bezeichnung, dazu die Gestellfarbe. Eine Nachbestellung ohne diese Liste wird nie identisch.
Indoor und Outdoor sauber trennen
Draussen gilt eine andere Materialfamilie bei gleicher Silhouette. Das gehört in die Position, nicht in eine Fussnote.
Pflegeblatt zusammen mit der Ware übergeben
Neutrales Reinigungsmittel, Anheben am Gestell, keine Chloride auf dem Metall. Diese Seite entscheidet, wie das Foyer im dritten Jahr aussieht.

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