Das Möbel haben Sie. Jetzt das Projekt.
Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros
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Für verschiedene Körpermaße sieht Sedus bei black dot den Typ A nach DIN EN 1335-1:2023 vor. Er ist eine Option, keine Eigenschaft jedes Stuhls: Das Paket umfasst Sitzschlitten, Aluminiumfuß, 4D-Armlehnen mit um 360° drehbarer Auflage und die Rollen und stellt den Stuhl auf Menschen unterschiedlicher Statur ein. Zu den Bürodrehstühlen der Familie gehört außerdem die patentierte Dorsokinetik mit 15° nach hinten und 8° zur Seite.
Die Grundentscheidung fällt am Rückenaufbau. Der gepolsterte black dot kommt mit 520, 590 oder 620 mm Rückenhöhe, für alle, die Polster wollen. net setzt auf eine atmungsaktive Membran mit Memory-Effekt, air auf das gesteppte 3D-Gewirk AIR KNIT in fünf Farben. 24 gibt es mit Membran oder Polster, für den Dauereinsatz bis 150 kg. Neu ist der auf der Orgatec vorgestellte black dot next mit erneuertem Design, drei Rücken (Membran, 3D, Polster) und je einer Mechanik für Desk Sharing und für feste Arbeitsplätze, dazu ActiveMotion als Option und Armlehnen von 1D bis 4D. An den Arbeitsplätzen im Großraumbüro tragen black dot, net und air das GS-Zeichen von TÜV Rheinland nach DIN EN 1335-1/-2 und DIN 4573.
Für Gäste stehen Besucherstühle auf vier Beinen oder als Freischwinger bereit, gepolstert oder mit Membran, geprüft nach DIN EN 16139 L1. Den Typ A führt La Mercanti mit seinem Code in der Ausschreibung auf.
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Ja, Sedus sieht zwei Stoffe für Sitz und Rücken ausdrücklich vor. Zur Wahl stehen die Sedus-Stoffe und das Leder Pelle Scala, und auch beim neuen black dot next werden Sitz und Rücken unabhängig voneinander bezogen. Bei net und air ist der Rücken ohnehin Membran oder AIR KNIT, dort geht es also vor allem um den Sitz. Auch die Membran von net und das AIR KNIT lassen sich so mit einem frei gewählten Sitzbezug kombinieren.
Ja, und die Einträge sind klar getrennt. Der black dot erhielt den iF product design award 2007, der black dot 24 steht als Nominee beim German Design Award 2016 in den Unterlagen. Die eine Nennung ist also eine Auszeichnung, die andere eine Nominierung, und beide gelten für ein Modell, nicht für die ganze Familie. Wer sie in einem Leistungsverzeichnis erwähnt, nennt am besten Modell und Jahr dazu.
Dabei wirken zwei Dinge zusammen. Die Dorsokinetik gibt zusätzlich 15° nach hinten und 8° zur Seite frei. Die Similar-Mechanik führt die Lehne bis etwa 32° und lässt sie in 11 Positionen arretieren, bei einem Verhältnis von Sitz zu Rücken von 1:2,7. Für den Wechsel zwischen aufrechter und zurückgelehnter Haltung muss also nichts umgestellt werden. Sedus empfiehlt, die Haltung oft zu wechseln und die Lehne dafür frei zu lassen.
Sedus nennt für black dot eine Reparierbarkeit von 10 Jahren. Dazu passen konstruktive Details: Die Bezüge sitzen ohne Klebstoff, Rollen lassen sich von Hand herausziehen und ersetzen, und Armlehnen können bei manchen Modellen nachgerüstet oder getauscht werden. Das Wechseln von Polster oder Membran am Rücken und Arbeiten an der Gasfeder bleiben allerdings Fachleuten vorbehalten.
Die optionale schwer entflammbare Ausführung ist an bestimmte Stoffe gebunden: Fame, One und Step, bei net zusätzlich Nobel. Für die Membran von net selbst nennt Sedus EN 1021-1/2, UK FFSR und UNI Klasse 1.IM. Das ist eine Angabe zur Membran, keine Einstufung des ganzen Stuhls. Wer Vorgaben zum Brandverhalten einhalten muss, legt deshalb zuerst den Bezug fest und danach Farbe und Ausführung.
Rollen sind das Teil des Stuhls, das den Boden direkt berührt. Fünf kurze Schritte führen vom ersten Auspacken über die passende Rolle bis zur regelmäßigen Reinigung.
Beim black dot steckt an den Rollen ein farbiger Transportschutz, der vor der ersten Benutzung abgenommen werden muss. Er dient nur dem Weg bis ins Büro und gehört nicht auf den Boden. Das gilt für jede einzelne Rolle. Wird eine ganze Abteilung neu bestuhlt, gehört dieser Schritt auf die Liste für den Aufbau.
Ab Werk sind harte Rollen für weiche Böden montiert, also für Teppichböden. Sie haben einen Durchmesser von 65 mm. Wer auf Teppich arbeitet, muss an dieser Stelle nichts ändern. Es lohnt sich trotzdem ein kurzer Blick auf den Belag unter dem Arbeitsplatz, denn auf ihn kommt es an, nicht auf den Rest der Etage.
Für harte Böden sieht Sedus weiche Rollen vor, die als Option erhältlich sind. Der Durchmesser bleibt bei 65 mm. Die Anleitung begründet die beiden Typen mit der Sicherheit und mit der jeweiligen Bodenart. An der Counter-Version laufen dagegen selbstbremsende Rollen.
Der Tausch kommt ohne Werkzeug aus: Die alte Rolle wird herausgezogen, die neue eingesteckt. Nötig wird das etwa nach einem Umzug oder wenn ein neuer Bodenbelag verlegt wurde. Beide Rollentypen haben denselben Durchmesser von 65 mm.
Saubere Rollen halten länger und schonen den Bodenbelag, darauf weist Sedus in der Anleitung eigens hin. Eine regelmäßige Reinigung gehört deshalb zur Pflege des Stuhls wie das Abwischen der Kunststoffteile mit Seifenlauge. Aggressive Reinigungsmittel haben dort nichts zu suchen. Wer die Rollen dafür herauszieht, steckt sie danach einfach wieder ein.