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Zwischen Sitz und Rückenlehne des se:flex sitzt ein Bauteil, das man beim Probesitzen nicht sieht, aber sofort spürt: das patentierte Flex-Element. Es verbindet die Lehne mit dem Rest des Stuhls und lässt sie nicht nur nach hinten, sondern in alle Richtungen mitgehen. Wer sich zum Kollegen am Nachbartisch dreht, wer den Ordner aus dem Regal zieht, wer sich nach links lehnt, um den zweiten Bildschirm zu lesen, bekommt die Lehne hinterhergeschickt. Sedus nennt das dreidimensionales Sitzen; im Alltag heißt es, dass der Rücken auch dann gestützt ist, wenn man nicht gerade sitzt.
Der Rest des Bürodrehstuhls, den Judith Daur für das Sedus Design Team gezeichnet hat, arbeitet ohne Zutun: die Similar-Mechanik liest das Gewicht des Sitzenden zwischen 500 und 1.500 N und stellt den Gegendruck der Lehne selbst ein, der Sitz gleitet 70 mm in der Tiefe, die Armlehnen gibt es als Multifunktions- oder als 4D-Variante. Mit 4D-Armlehnen und Komfort-Schiebesitz erfüllt der Stuhl DIN EN 1335-1:2023 Typ A, und als ergonomischer Bürostuhl trägt er GS-Zeichen, TÜV-Ergonomiezertifikat und das AGR-Gütesiegel.
Die Familie reicht vom Schreibtisch bis zum Stehtisch und in den Besprechungsraum: Drehstuhl mit Membran- oder Slim-Polster-Rücken, Counter-Version mit Fußring, Vierbeiner zum Stapeln und Freischwinger, alle mit denselben zwei Lehnen. Wer den se:flex im Großraumbüro einführt, lässt die Kollegen bei La Mercanti Probe sitzen und das Flex-Element mit der Schulter suchen, bevor die Stückzahl steht.
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In drei Handgriffen nach der Montageanleitung: Rollen in das Fußkreuz stecken, Fußkreuz auf den Boden stellen und die Gasfeder einsetzen, dann die Einheit aus Sitz, Rücken und Mechanik auf die Gasfeder aufstecken. Der letzte Schritt ist das Hinsetzen: das eigene Gewicht drückt die Gasfeder fest in Fußkreuz und Mechanik. Werkzeug ist nicht vorgesehen.
Fünf laut Preisliste und Musterkarte: Schwarz (M90), Sand (M91), Grau (M92), Matcha (M94) und Hellgrau (M95). Vorder- und Rückseite der Membran sind gleichfarbig und unterscheiden sich nur in der Struktur. Der Rahmen dazu kommt in Schwarz oder Hellgrau, die Kunststoffteile immer im Rahmenfarbton.
Die Klasse der DIN EN 1335-1:2023 mit den größten Verstellbereichen für sehr unterschiedliche Nutzer. Der se:flex erreicht sie in einer bestimmten Ausstattung, die Sedus als Typ A codiert: stufenlose Gasfeder, Komfort-Lordose mit Tiefenverstellung, 4D-Armlehnen und Komfort-Schiebesitz. Ohne diese vier Positionen wird der Stuhl als nicht typisiert geliefert.
Sedus empfiehlt bis 130 kg mit dem Polyamid-Fußkreuz und bis 150 kg mit dem Aluminium-Fußkreuz; geprüft wurde die Sicherheit nach DIN 4573 mit 130 kg. Die Gewichtsautomatik selbst arbeitet zwischen 500 und 1.500 N, also grob zwischen 50 und 150 kg. Beim Besucherstuhl gelten 110 kg mit und 130 kg ohne Armlehnen.
Für den Membranstuhl auf Polyamid-Fußkreuz weist die Ökobilanz nach DIN EN 15804 ein Treibhauspotenzial von 85,3 kg CO₂-Äquivalent für Rohstoffe und Herstellung aus, dazu 0,57 kg für die Produktion und 0,13 kg für den Transport; das Recycling am Lebensende wird mit 13,6 kg gutgeschrieben. Beim gepolsterten Stuhl mit Aluminium-Fußkreuz liegt die Herstellung bei 71,0 kg und die Gutschrift bei 24,2 kg. Erstellt hat die Bilanz Sphera Solutions.
DIN EN 1335-1:2023 Typ A ist beim se:flex keine Eigenschaft, sondern eine Bestellung: vier Codes aus der Preisliste, die zusammengehören. Fünf Schritte, damit der Stuhl auf dem Lieferschein so heißt wie im Lastenheft.
Code 3424 setzt die drehbaren Softtouch-Auflagen auf den se:flex. Die Multifunktionsarmlehne 3714 ist gut, aber nicht Teil der Typ-A-Ausstattung: hier entscheidet sich die Bestellung.
Code 1803 bringt die Lordosenstütze mit adaptiver Tiefenverstellung; die einfache Höhenverstellung 1801 und der Verzicht 1800 reichen für Typ A nicht.
Code 4512 statt 4509: derselbe Verstellweg von 70 mm, aber in der Ausführung, die Sedus für die Typisierung vorsieht.
Code 1503, die stufenlose Gasfeder, gehört in die Liste. Sedo-Lift III und die Counter-Gasfeder sind eigene Bestellungen und ersetzen diesen Code nicht.
Erst wenn 1503, 1803, 3424 und 4512 zusammen auf der Bestellung stehen, führt Sedus den se:flex als TYPA. Fehlt einer, steht dort 0000: nicht typisiert. La Mercanti liest die vier Zeilen vor der Auftragsbestätigung gegen.