Bürodrehstuhl se:flex von Sedus mit grauer Membranlehne an einem Desk-Sharing-Arbeitsplatz

Bürodrehstuhl se:flex von Sedus: das patentierte Flex-Element, das die Lehne auch seitlich mitgehen lässt

Sedus
Bürodrehstuhl
se:flex Sofort verfügbar Bürodrehstuhl
€ 1.500

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Zwischen Sitz und Rückenlehne des se:flex sitzt ein Bauteil, das man beim Probesitzen nicht sieht, aber sofort spürt: das patentierte Flex-Element. Es verbindet die Lehne mit dem Rest des Stuhls und lässt sie nicht nur nach hinten, sondern in alle Richtungen mitgehen. Wer sich zum Kollegen am Nachbartisch dreht, wer den Ordner aus dem Regal zieht, wer sich nach links lehnt, um den zweiten Bildschirm zu lesen, bekommt die Lehne hinterhergeschickt. Sedus nennt das dreidimensionales Sitzen; im Alltag heißt es, dass der Rücken auch dann gestützt ist, wenn man nicht gerade sitzt.

Der Rest des Bürodrehstuhls, den Judith Daur für das Sedus Design Team gezeichnet hat, arbeitet ohne Zutun: die Similar-Mechanik liest das Gewicht des Sitzenden zwischen 500 und 1.500 N und stellt den Gegendruck der Lehne selbst ein, der Sitz gleitet 70 mm in der Tiefe, die Armlehnen gibt es als Multifunktions- oder als 4D-Variante. Mit 4D-Armlehnen und Komfort-Schiebesitz erfüllt der Stuhl DIN EN 1335-1:2023 Typ A, und als ergonomischer Bürostuhl trägt er GS-Zeichen, TÜV-Ergonomiezertifikat und das AGR-Gütesiegel.

Die Familie reicht vom Schreibtisch bis zum Stehtisch und in den Besprechungsraum: Drehstuhl mit Membran- oder Slim-Polster-Rücken, Counter-Version mit Fußring, Vierbeiner zum Stapeln und Freischwinger, alle mit denselben zwei Lehnen. Wer den se:flex im Großraumbüro einführt, lässt die Kollegen bei La Mercanti Probe sitzen und das Flex-Element mit der Schulter suchen, bevor die Stückzahl steht.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.
  • Kollektion: se:flex, Sedus Stoll AG — selbsteinstellender Bürodrehstuhl für Mehrbenutzer-Arbeitsplätze
  • Design: Judith Daur, Sedus Design Team
  • Drehstuhl mit Membran: Modell ef-122, Rückenlehne mit 3D-Strickmembran in fünf Farben (Schwarz, Sand, Grau, Matcha, Hellgrau); Rahmen aus glasfaserverstärktem Polyamid in Schwarz oder Hellgrau
  • Drehstuhl gepolstert: Modell ef-102, Rückenlehne mit Slim-Polster in den Stoffen der Sedus-Kollektionen, Rückseite immer Anthrazit; Sitz und Rücken gepolstert
  • Counter-Version: Gasfeder für Counterhöhe mit Fußring Ø 500 mm, höhenverstellbar 300-500 mm, Trittfläche 19 mm aus gebürstetem Aluminium, Sitzhöhe 630-880 mm, feste Sitztiefe 425 mm, Aluminium-Fußkreuz, umgekehrt gebremste weiche Rollen, Nutzer bis 110 kg
  • Besucher- und Besprechungsstühle: ef-220 Vierbeiner aus Rundstahlrohr Ø 22 mm, Wandstärke 2,0 mm, bis zu 5 Stück stapelbar mit Stapelwagen ap-001, Edelstahlgleiter serienmäßig, Kunststoff- oder Filzgleiter auf Wunsch, optional Rollen Ø 37 mm; ef-230 Freischwinger, Rohr Ø 22 mm, Wandstärke 2,5 mm; Gestelle Schwarz, Hellgrau, Weißaluminium oder verchromt; Sitz 450 × 435 mm mit 50 mm Polster; optionale Armlehnen mit Auflagen 170 × 35 mm, lichte Weite 510 mm; Nutzer bis 110 kg, ohne Armlehnen bis 130 kg
  • Mechanik: Similar mit automatischer Gewichtserkennung, Druckbelastung 500-1.500 N (10 N ≈ 1 kg); Synchronverhältnis Sitz/Rücken 1:3,5; Lehnenneigung 26°, begrenzbar auf 0°, 8°, 16° oder 26°; automatische Sitzneigung nach vorn bis 5°
  • Optionen der Mechanik: ComfortSwitch (weich oder hart, per Hebel); ActiveMotion (dreidimensional bewegter Sitz: vor-zurück, seitlich und leichte Drehung, stark oder schwach); auch kombiniert; nicht mit Counter-Version oder Polyamid-Fußkreuz
  • Rückenlehne: patentiertes Flex-Element zwischen Sitz und Rücken, folgt auch seitlichen Bewegungen; Lordosenstütze um 70 mm höhenverstellbar, Komfort-Lordose mit adaptiver Tiefenverstellung bis 20 mm ohne manuelles Einstellen, oder ohne Lordosenstütze
  • Armlehnen: integrierte Multifunktionsarmlehnen mit PUR-Auflagen, schwenkbar 40° nach innen und 20° nach außen, Höhe 100 mm, Tiefe 40 mm, lichte Weite 480 mm oder 340-600 mm bei geschwenkten Auflagen; 4D-Armlehnen mit 360° drehbaren Softtouch-Auflagen, immer Schwarz, Höhe 200-310 mm
  • Sitz: flexibel gelagert, erlaubt seitliche Bewegungen; anatomisch geformte Sitzschale mit abgerundeter Vorderkante; Formschaum aus Polyurethan; Breite 490 mm; Schiebesitz mit 70 mm Verstellweg, auch als Komfort-Schiebesitz; Polster 55 mm Standard oder 65 mm Komfort
  • Sitzhöhenverstellung: Gasfeder mit mechanischer Tiefenfederung, 400-520 mm; stufenlose Gasfeder; Sedo-Lift III mit pneumatischer Zahnstange, nahezu verschleißfrei, 30 Jahre Garantie; Gasfeder Samhongsa SG, DIN EN 16955 Klasse 4
  • Fußkreuz und Rollen: glasfaserverstärktes Polyamid in Schwarz oder Hellgrau oder Aluminium-Druckguss in Schwarz, Hellgrau oder poliert; lastabhängig gebremste Doppelrollen Ø 65 mm, hart für weiche Böden oder weich für harte Böden
  • Zubehör: Nackenstütze, 90 mm höhen- und 25° neigungsverstellbar, in schwarzem Kunstleder bei Stoffmodellen und im gewählten Leder bei Ledermodellen; Kleiderbügel; abweichender Rückenbezug; schwer entflammbare Ausführung mit den Stoffen One oder Step und schwarzer Membran, UNI Klasse 1.IM
  • Typ-A-Konfiguration: DIN EN 1335-1:2023 Typ A mit Gasfeder, Komfort-Lordose, 4D-Armlehnen und Komfort-Schiebesitz
  • Bezüge: Sedus-Kollektionen in fünf Preisgruppen — Polyesterstoffe (Atlantic, Era, Nova, One, Phoenix, Tempt), Recycling-Polyester (Cura, Cyber), Wolle (Fame, Umber, Remix, Steelcut Trio 3), Kunstleder und Leder Scala; Membran 100 % Polyesterfaser, ca. 400 g/m², 50.000 Martindale-Touren
  • Nutzergewicht: bis 130 kg mit Polyamid-Fußkreuz, bis 150 kg mit Aluminium-Fußkreuz; Sicherheit geprüft mit 130 kg nach DIN 4573
  • Gewicht und Materialien: 15,23 kg für den Membranstuhl auf Polyamid-Fußkreuz (Metalle 28,6 %, Kunststoffe 62,7 %, Glasfaser 8,7 %, Holz 0 %); 15,91 kg für den gepolsterten Stuhl auf poliertem Aluminium-Fußkreuz mit Sedo-Lift; Rezyklatanteil 24,89 % und 24,55 %; Recyclingfähigkeit 99 %
  • Produktion: Bezüge nicht verklebt, FCKW-freie Schäume, Chrom-III-Galvanisierung, Stoffe nach OEKO-TEX Standard 100, 100 % Ökostrom, ISO 9001, 14001, 50001 und 45001; Ökobilanz nach DIN EN 15804; REACH-konform
  • Normen und Zertifikate: GS-Zeichen TÜV Rheinland LGA (DIN EN 1335-1/-2, DIN 4573), gültig bis 16. Mai 2029; TÜV-Ergonomiezertifikat; TÜV schadstoffgeprüft bis 17. Juli 2029, Dreh- und Besucherstühle; GREENGUARD UL 2818 bis 19. Oktober 2026; Gütesiegel Quality Office bis 31. Januar 2027; AGR-Gütesiegel seit 23. November 2018; Blauer Engel laut Sedus
  • Auszeichnungen: German Design Award 2020 Winner und ICONIC AWARDS 2019 Selection für den Drehstuhl; Red Dot Design Award 2021 Winner, German Design Award 2022 und ICONIC AWARDS 2021 Selection für den Besucherstuhl
  • Garantie: 5 Jahre, 30 Jahre auf den Sedo-Lift III, laut Sedus; Reparierbarkeit 10 Jahre garantiert
  • Hersteller: Sedus Stoll AG, Dogern; Made in Germany
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Häufige Fragen

Wie wird der se:flex geliefert, und was ist beim Aufbau zu tun?

In drei Handgriffen nach der Montageanleitung: Rollen in das Fußkreuz stecken, Fußkreuz auf den Boden stellen und die Gasfeder einsetzen, dann die Einheit aus Sitz, Rücken und Mechanik auf die Gasfeder aufstecken. Der letzte Schritt ist das Hinsetzen: das eigene Gewicht drückt die Gasfeder fest in Fußkreuz und Mechanik. Werkzeug ist nicht vorgesehen.

Welche Membranfarben stehen beim se:flex zur Wahl?

Fünf laut Preisliste und Musterkarte: Schwarz (M90), Sand (M91), Grau (M92), Matcha (M94) und Hellgrau (M95). Vorder- und Rückseite der Membran sind gleichfarbig und unterscheiden sich nur in der Struktur. Der Rahmen dazu kommt in Schwarz oder Hellgrau, die Kunststoffteile immer im Rahmenfarbton.

Was bedeutet Typ A bei einem Bürodrehstuhl wie dem se:flex?

Die Klasse der DIN EN 1335-1:2023 mit den größten Verstellbereichen für sehr unterschiedliche Nutzer. Der se:flex erreicht sie in einer bestimmten Ausstattung, die Sedus als Typ A codiert: stufenlose Gasfeder, Komfort-Lordose mit Tiefenverstellung, 4D-Armlehnen und Komfort-Schiebesitz. Ohne diese vier Positionen wird der Stuhl als nicht typisiert geliefert.

Wie viel darf der Nutzer beim se:flex wiegen?

Sedus empfiehlt bis 130 kg mit dem Polyamid-Fußkreuz und bis 150 kg mit dem Aluminium-Fußkreuz; geprüft wurde die Sicherheit nach DIN 4573 mit 130 kg. Die Gewichtsautomatik selbst arbeitet zwischen 500 und 1.500 N, also grob zwischen 50 und 150 kg. Beim Besucherstuhl gelten 110 kg mit und 130 kg ohne Armlehnen.

Was sagt die Umweltproduktinformation zur CO₂-Bilanz des se:flex?

Für den Membranstuhl auf Polyamid-Fußkreuz weist die Ökobilanz nach DIN EN 15804 ein Treibhauspotenzial von 85,3 kg CO₂-Äquivalent für Rohstoffe und Herstellung aus, dazu 0,57 kg für die Produktion und 0,13 kg für den Transport; das Recycling am Lebensende wird mit 13,6 kg gutgeschrieben. Beim gepolsterten Stuhl mit Aluminium-Fußkreuz liegt die Herstellung bei 71,0 kg und die Gutschrift bei 24,2 kg. Erstellt hat die Bilanz Sphera Solutions.

Wie man die Typ-A-Konfiguration des se:flex mit den richtigen Codes bestellt

DIN EN 1335-1:2023 Typ A ist beim se:flex keine Eigenschaft, sondern eine Bestellung: vier Codes aus der Preisliste, die zusammengehören. Fünf Schritte, damit der Stuhl auf dem Lieferschein so heißt wie im Lastenheft.

Mit den 4D-Armlehnen beginnen

Code 3424 setzt die drehbaren Softtouch-Auflagen auf den se:flex. Die Multifunktionsarmlehne 3714 ist gut, aber nicht Teil der Typ-A-Ausstattung: hier entscheidet sich die Bestellung.

Die Komfort-Lordose eintragen

Code 1803 bringt die Lordosenstütze mit adaptiver Tiefenverstellung; die einfache Höhenverstellung 1801 und der Verzicht 1800 reichen für Typ A nicht.

Den Komfort-Schiebesitz wählen

Code 4512 statt 4509: derselbe Verstellweg von 70 mm, aber in der Ausführung, die Sedus für die Typisierung vorsieht.

Die Gasfeder festlegen

Code 1503, die stufenlose Gasfeder, gehört in die Liste. Sedo-Lift III und die Counter-Gasfeder sind eigene Bestellungen und ersetzen diesen Code nicht.

Den Kennbuchstaben prüfen

Erst wenn 1503, 1803, 3424 und 4512 zusammen auf der Bestellung stehen, führt Sedus den se:flex als TYPA. Fehlt einer, steht dort 0000: nicht typisiert. La Mercanti liest die vier Zeilen vor der Auftragsbestätigung gegen.