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Ein Kreuzgriff mit vier runden Lappen, ein Auslauf als Bogen, rot lackiert auf verchromtem Sockel: So kam I Balocchi in den Siebzigerjahren in die Bäder, gezeichnet von Davide Mercatali und Paolo Pedrizzetti für Fantini. Es war die erste Armaturenserie in Farbe. Seit 2012 steht sie wieder im Programm. Fantini hat das Original neu aufgelegt und dabei einige technische und fertigungstechnische Details gegenüber dem historischen Entwurf überarbeitet, damit das Bild der Serie aktueller wirkt.
Was Design-Armaturen von bloßer Sanitärtechnik trennt, lässt sich am Waschtisch ablesen. Die Dreilochgruppe setzt den Auslauf zwischen zwei Griffe, die Einlochgruppe versammelt alle drei auf einem Körper, die Wandausführung holt sie aus der Keramik heraus an die Fliese. Rund ist alles, was die Hand berührt, und unter dem Lack steckt Messing. Ab Werk gibt es drei Farben: Rot zu Chrom, Mattschwarz und Mattweiß; darüber hinaus lackiert Fantini auf Anfrage in einem Ton der Palette RAL Classic. Im Chefbad oder Gästebad mit dunklem Becken steht das Rot wie eine Unterschrift.
Der Rest der Serie verteilt sich auf die Wände des Raums. An die Duschwand gehören der Unterputz-Thermostat, die runde Regenbrause an ihrem Arm, von der Wand oder von der Decke, und die Handbrause am Schlauch. An der Wannenwand sitzt entweder die Unterputzgruppe mit getrenntem Wandauslauf oder die Aufputzgruppe, die Auslauf, Umsteller und Handbrause mitbringt. Das Bidet bekommt eine Einlochgruppe, die Küche eine eigene mit Schwenkauslauf. Ablauf, Siphon und Betätigungsplatte gibt es passend dazu. La Mercanti legt die Serie neben die Pläne des Bades und klärt, welches Stück an welche Wand gehört.
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Nein. Fantini liefert die Serie serienmäßig mit Griffen: Zu jeder Armatur gehören die Kreuzgriffe mit den vier runden Lappen bereits dazu. Eine eigene Position für die Griffe braucht die Bestellung also nicht.
Der Auslauf lädt 20 cm aus. Die Wandausführung besteht aus einem Sichtteil und einem Unterputzkörper und wird ohne Ablaufgarnitur geliefert: Den Ablauf für das Becken bestellt man eigens dazu.
Drei Hahnlöcher mit Ø 35 mm, nebeneinander im Achsabstand von 100 mm. Im mittleren sitzt der Auslauf, links und rechts davon je ein Griff. Wer Keramik oder Naturstein eigens bohren lässt, gibt genau diese beiden Maße weiter.
Über einen Unterputz-Umsteller mit Drehgriff, den es für zwei oder drei Abgänge gibt. Er leitet das Wasser zum gewählten Verbraucher, etwa zur Regenbrause oder zur Handbrause, und kann es auch absperren.
Nein, sie kommt ohne Auslauf. Die Gruppe besteht aus zwei Griffen, einem Drehumsteller und einer Handbrause mit Wandanschluss und Halter. Soll die Wanne über einen Auslauf gefüllt werden, kommt der Wandauslauf der Serie als eigenes Stück hinzu.
Jede Bestellnummer der Serie setzt sich aus Familie, Farbe und Artikel zusammen. Fünf Schritte, um sie zu lesen und für die eigene Ausführung richtig zu schreiben.
Am Anfang jeder Nummer steht die Kennzahl der Produktfamilie. Bei den Mischern von I Balocchi lautet sie 60. Erst danach folgen die Angaben, die das einzelne Stück beschreiben: die Farbe und der Artikel.
Auf die Familie folgen zwei Ziffern für die Ausführung: 29 steht für Mattweiß, 13 für Mattschwarz. Diese Stelle legt fest, in welchem Ton das Stück das Werk verlässt, und sie ist bei jedem Artikel der Serie dieselbe.
Die Ausführung Rot/Chrom verteilt ihre Kennung auf zwei Stellen: 06 vor der Artikelnummer, 02 dahinter. Zusammen ergibt das die 0602, unter der sie in der Farbtabelle des Herstellers geführt wird.
Für eine Farbe nach Wahl lässt die Preisliste die zwei Ziffern frei. Der RAL-Code wird dann in der Bestellung angegeben; möglich sind ausschließlich Töne der Palette RAL Classic, von RAL 1000 bis RAL 9018.
Der Thermostat und die anderen Einbauarmaturen bestehen aus Sichtteil und Unterputzkörper, und jedes Teil hat seinen eigenen Code. Der Thermostat etwa wird mit H700B für außen und H500A für den Einbau bestellt; fehlt eine der beiden Nummern, fehlt die halbe Armatur.