Inga Sempé hat ein Forschungsprogramm: das Zuhause, industriell gefertigt

Mutina Feinsteinzeug aus dem Autorenkreis von Inga Sempé im Empfang

Ihr Arbeitsgebiet klingt wie ein Satz aus einem Institut: häusliche Objekte und ihre industrielle Fertigung. Inga Sempé, Pariserin, ENSCI-Absolventin von 1993, ein Jahr Villa Medici in Rom, eigenes Studio seit 2001, verfolgt dieses Programm mit einer Konsequenz, die deutsche Gestaltungstradition sofort erkennt — und die Industrie folgt: Ligne Roset, HAY, Alessi, Magis, Luceplan. Paris verlieh ihr 2002 den Grand Prix du Design, die Mailänder Triennale baute 2024 um ihre Objekte La Casa Imperfetta.

Bei La Mercanti zählt sie zu den entwerfenden Namen hinter dem Mutina-Feinsteinzeug: Wohnlichkeit mit Systematik — für Empfänge, die täglich bestehen müssen.