Josef Albers, der Junge aus Bottrop: vom Ruhrgebiet zum Bauhaus — und zurück

Mutina Homage to the Square Feinsteinzeug in einem Empfangsbereich

Die Geschichte beginnt im Kohlenrevier: Josef Albers, geboren 1888 in Bottrop als Sohn eines Handwerkers, kam 1920 ans Bauhaus nach Weimar, baute Assemblagen aus weggeworfenem Glas und wurde 1925 als einer der ersten Studenten zum Meister berufen. Mit seiner Frau Anni, Leiterin der Weberei-Werkstatt, emigrierte er 1933 in die USA — und 1983 kehrte das Werk heim: das Josef Albers Museum in Bottrop erhielt 91 Gemälde. Heute übersetzt die Albers Foundation mit Mutina die Serie Homage to the Square in glasiertes Feinsteinzeug: sieben geschichtete Töne, Punkt und Strich.

Bei La Mercanti wird das Ruhrgebiet-Kapitel des Bauhauses begehbar — für Empfänge mit Kunstgeschichte im Boden.