Knoll: Mies van der Rohe in Serie — der deutsche Meister, amerikanisch verlegt
Der grösste deutsche Beitrag zum modernen Sitzen wird seit Jahrzehnten von einem amerikanischen Haus verlegt: Knoll editiert Ludwig Mies van der Rohe — allen voran die Barcelona Chair — neben Saarinen, Bertoia und Risom, und erneuert den Katalog mit Lissoni, Barber & Osgerby und Antenna Design. Fünfundsiebzig Jahre unter einer Devise — «Modern always» — und mit einer Pointe für Kenner: Der Grossteil der Produktion entsteht heute in Italien. Bauhaus-Erbe, amerikanische Verlagskultur, italienische Fertigung: das Dreieck, aus dem Editionen werden.
La Mercanti liefert das volle Programm — Knoll office und die Ikonen — für deutsche Direktionen und Empfänge.
Häufige Fragen
Warum gilt die Barcelona Chair als Architektur?
Weil sie als solche entworfen wurde: Mies van der Rohe konzipierte sie für seinen Pavillon — Proportion, Struktur und Material folgen derselben Logik wie das Gebäude. Ein Sitzmöbel als Manifest.
Wie aktuell ist der Katalog jenseits der Klassiker?
Laufend erneuert: Lissoni, Barber & Osgerby und Antenna Design erweitern das Programm — «Modern always» heisst, dass der Kanon wächst, statt zu altern.
So setzen Sie Bauhaus-Erbe im Unternehmen ein
Fünf Regeln für Klassiker, die arbeiten statt dekorieren.
Schwellen markieren
Empfang und Vorstand: Ikonen gehören an Übergänge.
Raum geben
Ein Klassiker braucht Leere um sich — keine Möblierungsdichte.
Materialien führen
Leder und Chrom verlangen ruhige Nachbarn.
Nicht sammeln, setzen
Eine Ikone pro Szene genügt als Aussage.
Langfristig denken
Diese Stücke überdauern Umbauten — planen Sie entsprechend.