Metro — Pulverbeschichtung ohne VOC, seit Jahrzehnten: der Drahtregal-Hersteller aus Pennsylvania

Metro Drahtregal in Chrom mit verstellbaren Böden in einem Büroarchiv

Auf der Umweltseite von metro.com steht ein Satz, den man bei einem Regalhersteller nicht erwartet: InterMetro war eines der ersten Unternehmen, das Pulverbeschichtung einsetzte, weil sie im Gegensatz zu Nasslacken keine flüchtigen organischen Verbindungen in die Luft abgibt. Metro beschreibt seine Werke in Wilkes-Barre, Pennsylvania mit einer Liste, die eher nach Auditbericht als nach Prospekt klingt: keine chlorierten Lösemittel, Kessel mit Erdgas und Low-NOx-Brennern, kein Quecksilber in Produkten, Prozessen oder Verpackungen, Abfallströme von Altöl bis Palette im Recycling. Die Regale selbst, seit den 1950er-Jahren im Programm, bestehen aus Stahldraht in Chrom, Metroseal, Edelstahl oder Schwarz.

Für ein deutsches Büro, Labor oder Lager ist das die Antwort auf die Frage, die im Vergabeverfahren immer öfter kommt: nicht nur was das Regal trägt, sondern wie es hergestellt wurde. Die Familien heißen Erecta und Super Erecta, dazu MetroMax aus Polymer, Wand- und Schienensysteme sowie Wagen mit gerechneter Rollenlast. La Mercanti liefert Metro nach Deutschland, konfiguriert auf dem Grundriss und mit den Herstellerangaben, die ein Umweltnachweis verlangt. Die Beschichtung ohne Emissionen ist dabei kein Extra, sondern seit Jahrzehnten der Normalfall.