Freischwinger

Der Freischwinger ist die deutsche Stuhl-Erfindung schlechthin: ein Stuhl ohne Hinterbeine, der auf einer federnden Stahlkufe schwingt — vor bald hundert Jahren aus dem Umfeld des Bauhauses in die Welt gekommen und seitdem nie wieder verschwunden. Der Grund ist nicht die Ikonografie, sondern die Mechanik: Die Kufe gibt dem Sitzenden ein Mikro-Federn, das lange Besprechungen spürbar entlastet — Bewegung ohne Mechanik, Komfort ohne Polsteraufwand.

Im Büro ist der Freischwinger darum bis heute der Standard für Besucher- und Konferenzstühle: stapelbar oder reihenverkettbar in vielen Ausführungen, robust, und mit einer Silhouette, die neben jedem Schreibtisch bestehen kann. Die Qualitätsfrage entscheidet sich am Rohr — Stahlgüte, Wandstärke, Verchromung oder Pulverbeschichtung — und an der Verbindung zwischen Kufe und Sitz.

Auf dieser Seite: alle Freischwinger des Katalogs, vom klassischen Besucherstuhl bis zur gepolsterten Konferenzvariante — der Valea Cantilever von ICF — italienischer Hersteller.