Homeoffice-Schreibtisch

Der Homeoffice-Schreibtisch hat eine Aufgabe, die kein Büromöbel kennt: Er muss um 18 Uhr verschwinden können, ohne wegzuräumen zu sein. Wer im Wohnzimmer oder Schlafzimmer arbeitet, braucht die mentale Grenze zwischen Arbeit und Feierabend — und die zieht das Möbel selbst: durch eine Klappe, die den Bildschirm verdeckt, durch Kabel, die geführt statt sichtbar sind, durch Proportionen, die neben Sofa und Bücherregal bestehen statt daneben zu stehen wie ein Fremdkörper aus der Verwaltung.

Die Kriterien sind häuslich: 60–70 cm Tiefe reichen oft, wo das Büro 80 verlangt; Material und Farbe müssen mit Parkett und Wohnmöbeln sprechen; und die Verarbeitung zählt doppelt, weil man diesem Tisch auch abends gegenübersitzt.

Hier finden Sie die Schreibtische des Katalogs — Siena mit seiner Home-Office-Version voran —, die das Doppelleben beherrschen: ernsthafter Arbeitsplatz in den Arbeitsstunden, gutes Möbel in allen anderen — vom italienischen Sekretär bis zum kompakten Designtisch.