Theaterbestuhlung L213 von Lamm in Reihen auf Stufen

Theaterbestuhlung mit einem Fuss aus gestanztem Blech in vier Farben: L213 von Lamm

Lamm
L213
L213 Eine Ikone des italienischen Designs
AB € 2.500

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Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros

Unter jeder Reihe gibt es ein Bauteil, das nur das Reinigungspersonal regelmäßig sieht. L213, der Sessel, den die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Lamm für Theater, Hörsäle und Konferenzsäle entworfen hat, behandelt es trotzdem als Teil des Entwurfs: Der Fuss aus gestanztem Stahlblech trägt den Sessel am Boden und ist in vier Oberflächen lieferbar, Schwarz halbmatt RAL 9005, Silber halbmatt, Bronze geprägt und Graphit geprägt.

Die Beschichtung ist eine Epoxid-Pulverlackierung, die der Hersteller als kratzfest und korrosionsgeschützt beschreibt. Das ist für ein Bauteil in Bodennähe keine Nebensache: Dort stossen Reinigungsmaschinen an, dort steht Feuchtigkeit nach dem Wischen, dort trifft der Schuh, wenn eine Reihe sich erhebt. Ein Fuss, der das jahrelang aushält, ohne dass die Farbe abplatzt, hält die Saalbestuhlung auch im Detail gepflegt.

Die vier Farben erlauben, den Fuss entweder mit der Seitenwange zu verbinden oder bewusst abzusetzen: Graphit unter einer Eichenwange, Bronze unter einer in Leder bezogenen Reihe, Schwarz, wo der Fuss nicht auffallen soll. La Mercanti legt die Fussfarbe deshalb erst fest, wenn Bodenbelag und Wangenausführung des Saals bekannt sind.

Darüber ist L213 ein Sessel mit geneigter oder gerader Seitenwange, bezogen oder in Eiche und Buche, für Konferenzsäle, Hörsäle und Mehrzweckräume: mit verbreiterter Wange, mit Schreibtablar in der Wange, mit Klapptisch an der Rückenlehne und auf Projektbasis mit dem Floor-Technology-System von Lamm, das den Sessel unter dem Boden verschwinden lässt. Vier Farben für ein Teil, das niemand ansieht: so ernst nimmt der Hersteller den Boden.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.

Kollektion: L213
Hersteller: Lamm — Lamm S.r.l., San Secondo Parmense (Parma), Italien
Design: R&D LAMM (Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Herstellers)
Was es ist: Sessel für Konferenzsäle, Auditorien, Hörsäle und Schulungsräume, Mehrzwecksäle; tragende Seitenwangen über die volle Höhe, geneigt oder gerade, auch in verbreiterter Ausführung
Sitz und Rückenlehne: Innenstruktur aus Schichtholz; Polsterung aus geformtem, formstabilem, schwer entflammbarem Polyurethanschaum (Herstellerangabe)
Sitzklappung: durch Schwerkraft, mit Gegengewicht
Rückseite der Lehne: sichtbares Schichtholz in Eiche oder Buche, oder vollständig gepolstert und bezogen
Seitenwangen: tragend, geneigt oder gerade, Schichtholzstruktur mit Metalleinsätzen; vollständig gepolstert und bezogen mit Stoff, Kunstleder oder Leder, oder aus lackiertem Holz in Eiche oder Buche; Stärke 8 cm (Standard) oder 10 cm (verbreitert)
Wange mit Schreibtablar: klappbares, versenkbares Schreibtablar aus schwarzem HPL-Schichtstoff, Gelenk aus Aluminiumdruckguss, klappt in die Wange, Antipanikbewegung
Bodenverankerung: Füsse aus gestanztem Stahlblech mit kratzfester, korrosionsgeschützter Epoxid-Pulverbeschichtung in Schwarz halbmatt RAL 9005, Silber halbmatt, Bronze geprägt oder Graphit geprägt; am Boden befestigt
Aufstellung: auf ebenem oder geneigtem Boden oder auf Stufen, in geraden oder gebogenen Reihen (Standard-Mindestradius 8 m)
Achsabstand: 53 oder 56 cm mit Standardwange; 56, 58 oder 60 cm mit verbreiterter Wange (technisches Datenblatt)
Reihenabstand: 90 cm; freier Durchgang bei hochgeklapptem Sitz 33 cm (geneigte Wange) oder 36 cm (gerade Wange); 93 cm mit Klapptisch an der Lehne; gebogene Reihen 90 cm oder mehr
Höhen: gesamt 97 cm · Sitz 45 cm · Tablar in der Wange auf 65 cm (geneigte Wange) oder 67 cm (gerade Wange) · Klapptisch an der Lehne auf 70 cm
Gesamttiefe: 75 cm mit geneigter Wange · 83 cm mit gerader Wange
Klapptisch an der Lehne (Zubehör): klappbar, Antipanikbewegung, langsames, gedämpftes Schliessen (Patent angemeldet); Platte aus HPL-Laminat in Buche, Eiche oder Schwarz
Tisch T200 (Zubehör): klappbarer Schreibtisch auf eigenem Fuss; Gesamttiefe mit Sessel 104,5 cm (geneigte Wange) oder 102 cm (gerade Wange)
Floor Technology (auf Projektbasis): Versenksystem des Herstellers, das den gesamten Sitzkörper waagrecht unter den Boden bringt
Zubehör: Reihenkennzeichnung · Sitznummerierung · Paneel unter dem Sitz und Rückenpaneel aus lackiertem Holz, Oberflächen Eiche und Buche · Vorbereitung für Stromversorgung (Steckdose auf Anfrage) · Vorbereitung für Audio-/Videogeräte (auf Projektbasis) · aufgesetzte Armlehne aus lackiertem Massivholz in Buche oder Eiche · Zubehörsystem, das die Sessel bei Nichtgebrauch auf Rollen verschiebt (Sessel mit am Boden befestigten Füssen, in geraden Reihen)
Bezüge: zehn — Inca, King, Trevi CS, Silvertex, Extrema Au, Luna CS, Revive 1, Remix 2, Steelcut Trio 3, Leder
HPL-Laminate (Klapptisch an der Lehne): Buche, Eiche, Schwarz · HPL-Schichtstoff (Tablar in der Wange): Schwarz
Lackiertes Holz (Wangen, Rückseite, Paneele): Buche, Eiche · Lackiertes Massivholz (Armlehne): Buche, Eiche
Lackierung des Fusses: Schwarz, Silber, Bronze, Graphit
Polsterungen: CertiPUR®-zertifiziert
Holzbauteile: mit niedriger Formaldehydemission
Prüfung: geprüft nach europäischen Normen (der Hersteller nennt keine Normnummern)

La Mercanti Srl — Ihr Partner für Design- und Contract-Projekte seit 1997.
San Benedetto del Tronto (AP), Italy · +39 0735 753833 · info@lamercanti.com
Lieferung, Angebote, Leistungsverzeichnisse und Projektunterstützung in Deutschland und weltweit.

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Häufige Fragen

Kann die Seitenwange des L213 in Holz statt gepolstert ausgeführt werden?

Ja. Die tragende Wange gibt es vollständig gepolstert mit Stoff, Kunstleder oder Leder oder aus lackiertem Holz in Eiche oder Buche. Die Innenstruktur aus Schichtholz mit Metalleinsätzen ist in beiden Fällen dieselbe; nur die sichtbare Oberfläche wechselt.

Was bedeutet Floor Technology beim L213?

Ein Versenksystem, das Lamm auf Projektbasis anbietet: Es bringt den gesamten Sitzkörper waagrecht unter den Boden, sodass der Saal in kurzer Zeit eine ebene Fläche erhält. Es ist eine Möglichkeit des Herstellers, die je Saal geplant wird, keine Standardausführung des Sessels.

Lässt sich L213 auch in gebogenen Reihen aufstellen?

Ja, mit einem Mindestradius von 8 m nach Herstellerangabe; der Reihenabstand bleibt dabei bei 90 cm oder mehr. La Mercanti zeichnet den Bogen auf den tatsächlichen Saalgrundriss, weil der Radius bestimmt, wie viele Sessel in jede Reihe passen.

Welche Nachweise gibt es für die Materialien im Inneren des L213?

Zwei, die der Hersteller ausdrücklich nennt: Die Polsterungen sind CertiPUR-zertifiziert, und die Holzbauteile haben eine niedrige Formaldehydemission. Beides steht im technischen Datenblatt und gehört in die Ausschreibung eines Saals.

Wie breit ist der Durchgang hinter einem hochgeklappten L213-Sitz?

Bei 90 cm Reihenabstand bleiben 33 cm bei geneigter Wange und 36 cm bei gerader Wange, nach den Masszeichnungen des Herstellers. Mit Klapptischen an den Lehnen wächst der Reihenabstand auf 93 cm.

Einen Saal mit L213 leeren und die Reihen wieder aufstellen

So wird das Rollensystem des L213 genutzt, um einen Saal für eine Veranstaltung ohne Bestuhlung freizuräumen und die Sessel anschliessend wieder an ihren Platz zu bringen.

Prüfen, ob die Reihen gerade sind

Das Rollensystem des L213 ist für Sessel mit am Boden befestigten Füssen in geraden Reihen vorgesehen, so die Angabe von Lamm. Gebogene Reihen werden anders geräumt, und das sollte vor der Planung feststehen.

Alle Sitze hochklappen

Vor dem Bewegen einer Reihe sind die Sitze hochgeklappt und die Klapptische an den Lehnen geschlossen: Mit 75 oder 83 cm Tiefe, je nach Wange, passt die geschlossene Reihe durch Türen und Gänge, ohne an Wände zu stossen.

Reihe für Reihe lösen und rollen

Jedes Reihenteil wird von seinen Befestigungspunkten gelöst und auf den Rollen des Zubehörsystems verschoben, immer in der Reihenfolge des Saalplans, damit der Rückweg derselbe ist.

Mit sichtbarer Kennzeichnung abstellen

Bei Reihen mit Reihenkennzeichnung zeigt diese zum Gang des Lagerraums: So lässt sich am nächsten Tag jedes Teil an die richtige Stelle zurückbringen, ohne neu zu messen.

Wieder befestigen und prüfen

Zurück im Saal wird jedes Reihenteil an den Befestigungspunkten ausgerichtet und am Boden fixiert; ein Sitz pro Reihe, einmal geöffnet und losgelassen, bestätigt, dass die Klappung durch Schwerkraft wieder frei läuft.