Reihe von Blade System Hörsaaltischen von Lamm im Seitenprofil

Ein verdecktes Fügeteil hält Blade System am Podest

Lamm

Dante Bonuccelli

Blade System
Blade System Eine Ikone des italienischen Designs
AB € 3.200

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Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros

An Hörsaalanlagen sieht man meistens, wie sie halten. Winkel, Schraubplatten, Konsolen: die Verbindung zwischen Hörsaalbestuhlung und Unterbau ist das Detail, das am Ende doch sichtbar bleibt. Bei Blade System ist genau diese Stelle aufgeräumt. Die Tische sind mit der metallischen Gitterstruktur des darunterliegenden Podests über ein spezielles verdecktes Fügeteil verbunden.

Konstruktiv ist das eine Kette: Die Tragpfosten des Tisches sind in der Metallstruktur des Podests verankert, die Aluminium-Strangpressprofile des Tisches — 10 mm stark — stecken ineinander und sitzen auf diesen Pfosten. Das Podest selbst besteht aus vor Ort montierten Gitterträgern aus Stahlrohr, leicht und vollständig demontierbar, mit speziellen Verbindern für die Aufnahme der Pfosten der angeschlossenen Bauteile. Zwischen Bodenbelag und Tisch gibt es keine sichtbare Übergangslösung.

Praktisch heißt das zweierlei. Der Saal bleibt in der Ansicht ruhig, weil die Reihe von der Seite nur ein dünnes Profil zeigt. Und die Statik ist eine Sache des Unterbaus, nicht der Möbel: Was die Reihe trägt, liegt unter dem begehbaren Boden, dort wo auch die Leitungen laufen.

Lamm führt das System für Hörsäle, Konferenzräume und Auditorien; jedes Projekt wird auf Bestellung entwickelt. Der Studientisch ist auch einzeln lieferbar, für ebene Böden oder vorhandene Stufen, und das Katheder entsteht nach Maßangabe.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.

Programm: Blade System
Hersteller: Lamm — Lamm S.p.A., Italien
Design: Dante Bonuccelli
Was es ist: Studientischsystem für Hörsäle, Konferenzräume und Auditorien, mit vollständiger Integration seiner Bauteile — Studientisch, Struktur, Podest, Stufenanlage; jedes Projekt wird auf Bestellung entwickelt
Bauteile: Studientisch · Katheder nach Projekt · Podest · modulare Stufenanlage · seitliche oder mittige Durchgangs-Setzstufen
Lieferung: der Studientisch ist auch einzeln lieferbar, zur Montage auf ebenem Boden oder auf Stufen
Tischstruktur: Aluminium-Strangpressprofile, 10 mm stark, ineinandergesteckt und an den Tragpfosten befestigt, die ihrerseits in der Metallstruktur des Podests verankert sind
Arbeitsfläche: Aluminium-Strangpressprofil, beschichtet mit 4 mm kratzfestem HPL-Schichtstoff — Silber, Anthrazit, Schwarz
Sitz: Träger aus massivem Aluminium-Strangpressprofil, Klappmechanismus mit innenliegender Feder und automatischer Rückstellung
Polsterung: Integralpolyurethan Klasse 1, CertiPUR®-zertifiziert, durchgefärbt — Silber, Anthrazit, Schwarz
Strom und Daten: Vorrüstung für die Kabelführung vom Podest zur Arbeitsfläche; Steckdosen unter der Fläche, zugänglich über Klappdeckel aus eloxiertem Aluminium; Steckdose auf Anfrage
Podest: vor Ort montierte Gitterträger aus Stahlrohr, leichte und vollständig demontierbare Struktur, spezielle Verbinder für die Pfosten der angeschlossenen Bauteile; höhenverstellbare Metallfüße mit Gummiauflage für die Ebenheit
Bodenbelag: abnehmbare Platten aus schwer entflammbarer Spanplatte mit Deckschicht aus Echtholz, Laminat, Teppichboden oder anderen Materialien auf Anfrage; revisionierbar
Stufen: variable Höhe und Tiefe; Durchgangs-Setzstufen aus Aluminium-Strangpressprofil mit rutschhemmender waagerechter Oberfläche, vorrüstbar für Stufenbeleuchtung oder Belüftung
Katheder: Aluminium-Strangpressprofile und 10 mm kratzfeste HPL-Arbeitsfläche; Maße nach Kundenangabe
Oberfläche der Aluminiumteile: Flüssiglackierung in Schwarz, Silber oder Anthrazit
Zubehör: Vorrüstung für Elektrifizierung und Datenverkabelung (Steckdose auf Anfrage); Füße zur direkten Bodenbefestigung
Gesamthöhe: 82 cm
Arbeitsfläche: 74 cm
Sitz: 46 cm
Tischtiefe: 35 cm bei geschlossenem Sitz, 42 cm bei geöffnetem Sitz
Achsmaß: min. 51 cm, um bis zu 6 cm reduzierbar, kompakt 45 cm
Seitenwange: 8 cm
Reihentiefe auf der Stufe: 90 cm
Prüfung: geprüft nach europäischen Normen (der Hersteller nennt keine Normnummern)
Auszeichnungen: Grand Design 2005, International Award, Mailand · Work & Emotion 2004, Kategorie Intelligent Space, Eimu, Mailand

La Mercanti Srl — Ihr Partner für Design- und Contract-Projekte seit 1997.
San Benedetto del Tronto (AP), Italy · +39 0735 753833 · info@lamercanti.com
Lieferung, Angebote, Leistungsverzeichnisse und Projektunterstützung in Deutschland und weltweit.

Wann sie die richtige Wahl ist

  • Saal, der neu aufgebaut wird und die Technik unter dem begehbaren Boden führen soll.
  • Ruhige Ansicht der Reihe, ohne sichtbare Beschläge am Übergang zum Unterbau.
  • Eine Farbfamilie über Arbeitsfläche, Polsterung und Aluminium hinweg.

Wann eine andere Lösung besser passt

  • Raum, der frei und umstellbar bleiben muss: Blade wird immer verankert. E5000 von Lamm bietet eine Reihenverbindungsstange.

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Häufige Fragen

Wie sind Tisch und Podest miteinander verbunden?

Über ein spezielles verdecktes Fügeteil. Die Tragpfosten des Tisches werden direkt in der metallischen Gitterstruktur des Podests verankert; das Podest selbst besitzt dafür eigene Verbinder, die für die Aufnahme der Pfosten der angeschlossenen Bauteile ausgelegt sind. Von der Reihe aus bleibt die Verbindung unsichtbar.

Geht das auch in einem bestehenden Saal, ohne neuen Unterbau?

Ja. Auf bestehenden Böden — eben wie gestuft — erfolgt die Montage mit speziellen Stahlfüßen mit Aluminiumabdeckung, die direkt im Boden befestigt werden. Dann entfällt die Verankerung im Unterbau, und damit auch der Kabelweg unter dem Boden: Dieser Punkt sollte früh geklärt sein, weil er die Elektroplanung bestimmt.

Wie viel Technik bleibt im Saal sichtbar?

Der Hersteller formuliert es als Prinzip: Blade schafft einen Lern- und Arbeitsplatz, an dem die Technik zwar immer vorhanden, aber nie aufdringlich, sondern dem Blick entzogen ist. Konkret heißt das: Leitungen im Podest, Steckdosen unter der Fläche, ein Klappdeckel aus eloxiertem Aluminium als einzige sichtbare Stelle.

Wie viele Farben hat das System?

Drei, und sie gelten für alles: Silber, Anthrazit und Schwarz. Der HPL-Schichtstoff der Arbeitsfläche ist in diesen Tönen erhältlich, das Integralpolyurethan von Sitz und Rücken ist in denselben drei durchgefärbt, und sämtliche Aluminiumteile tragen eine Flüssiglackierung in Schwarz, Silber oder Anthrazit.

Was schließt eine Reihe seitlich ab?

Eine Seitenwange von 8 cm. Sie liegt außerhalb des Achsmaßes: Eine Reihe mit n Plätzen misst n mal das Achsmaß zuzüglich zweier Wangen. In schmalen Sälen entscheidet diese Zugabe darüber, ob der letzte Platz noch hineinpasst.

Ein Blade System Katheder beauftragen

Das Katheder entsteht nach Projekt. Damit die Zeichnung beginnen kann, müssen fünf Angaben vorliegen.

Die Maße festlegen

Das Katheder ist in den vom Kunden gewünschten Abmessungen erhältlich. Länge, Tiefe und die nutzbare Fläche hinter der Arbeitsplatte werden also vorgegeben, nicht aus einem Katalog gewählt.

Die Stellung im Saal klären

Festhalten, ob das Katheder auf dem Hallenboden, auf dem Podest oder auf einer eigenen Stufe steht: Davon hängt ab, ob es über Bodenfüße befestigt oder in der Podeststruktur verankert wird.

Die Oberfläche bestimmen

Die Arbeitsfläche ist kratzfester HPL-Schichtstoff von 10 mm — und damit stärker als die 4 mm der Studientische. Die Farbe wird innerhalb derselben drei Töne des Systems gewählt.

Strom und Daten vorsehen

Wenn das Katheder angeschlossen wird, gilt dieselbe Vorrüstung wie an den Plätzen: Kabelführung von unten, Steckdosen unter der Fläche, Steckdose auf Anfrage. Die Art der Anschlüsse gehört in die Bestellung.

Vom Hersteller bestätigen lassen

Zuletzt wird die Zeichnung mit Lamm abgeglichen. Lieferzeiten werden bei Auftragsbestätigung schriftlich bestätigt; Zertifikate zum Projekt stehen auf der Artikelseite zum Herunterladen bereit.