Was schwebt Ihnen vor?
Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros
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Vier Merkmale nennt LaCividina für Apper, und das erste hat mit Form nichts zu tun: ein verstärkter Rahmen für den Einsatz im öffentlichen Bereich. Wer eine Empfangszone plant, liest diese Zeile vor allen anderen. Ein Sofa im Wartebereich gehört keiner Familie, es gehört allen, die an diesem Tag durch die Tür kommen – mit Mantel, Tasche und Laptop, für zehn Minuten oder für eine Stunde. Darunter liegt, was später niemand mehr sieht: massive Tanne und Buche, Hartfaserplatten, elastische Gurte. Antonio Rodriguez hat das Programm 2024 entworfen, und von dieser Konstruktion zeigt er außen nichts.
Im Empfang stehen meist zwei Stücke: der Sessel, 130 cm breit, und der Dreisitzer mit 240 cm. Als Wartemöbel sind beide volle, gerundete Körper. Die niedrige Rückenlehne läuft in einer einzigen Bewegung nach vorn und wird zur Armlehne; der Sockel aus Esche, natur oder graphit gebeizt, sitzt so weit zurück, dass man ihn kaum bemerkt. Im Polster arbeitet ein flammhemmender, formbeständiger Schaum in abgestuften Dichten. Mit einem anderen Bezug zieht dasselbe Möbel als Loungesofa in die Chefetage oder ins Wohnzimmer um; elf Kategorien in Stoff und Leder stehen dafür bereit.
Reicht das Einzelstück nicht, beginnt das Baukastensystem. Abschlusselemente mit Armlehne, links oder rechts, je 150 cm; gerade Mittelstücke ohne Armlehnen in 100, 150 und 200 cm; gebogene Teile in einer engen und einer weiten Kurve, aus denen Halbmonde und Bögen entstehen. Die Dormeuse, 180 cm tief, setzt an einem Ende der Reihe einen ruhigen Schlusspunkt. Ganz am Ende der Skala stehen die Inseln, frei in der Halle und von jeder Seite zugänglich. La Mercanti fragt nach der täglichen Nutzung, bevor über Bezüge gesprochen wird.
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Das Element mit dem Listencode 1467: 150 cm breit, Bezeichnung r450. Es sitzt zwischen zwei anderen Teilen und hat deshalb keine Armlehnen. Die Sigle r450 kennzeichnet im Programm die weitere der beiden Kurven; wer einen flachen, langen Bogen plant, braucht dieses Stück.
Dreizehn. Sie tragen die Kürzel APP01 bis APP13 und reichen von zwei Abschlusselementen nebeneinander über Lösungen mit Dormeuse bis zu Inseln. Jede lässt sich als Ausgangspunkt nehmen und mit anderen Elementen des Programms für den eigenen Grundriss abwandeln.
Die Komposition APP11: eine linke und eine rechte Dormeuse, Codes 1471 und 1472, zusammen 260 × 180 cm. Es entsteht eine einzige tiefe Polsterfläche ohne weitere Elemente dazwischen, die als eigenes Möbel im Raum steht.
Ja. LaCividina führt für Apper einen flammhemmenden Polyurethanschaum an, und zwar an zwei Stellen: unter den vier Merkmalen des Programms und in der Schnittzeichnung des Datenblatts, wo er neben Gurten und Polyesterfaser aufgeführt ist.
Beides ist vorgesehen. LaCividina beschreibt Apper ausdrücklich für das Zuhause wie für gemeinschaftlich genutzte Räume. Den Unterschied macht am Ende der Bezug: Mit einem anderen Stoff oder mit Leder wirkt dasselbe Möbel wohnlich oder repräsentativ. La Mercanti klärt den Ort, bevor Muster verschickt werden.
Alle Teile von Apper sind 120 cm tief, die Breiten kommen in festen Schritten. Fünf Schritte, um eine Sitzgruppe von der Wand aus in den Grundriss zu zeichnen.
Zeichnen Sie parallel zur Wand eine Linie in 120 cm Abstand: So tief sind Sessel, Dreisitzer und alle Elemente des Systems. Was vor dieser Linie liegt, bleibt Verkehrsfläche, die der Planer nach den Vorgaben des Projekts bemisst.
Gerade Elemente ohne Armlehnen gibt es in 100, 150 und 200 cm, die Abschlusselemente mit Armlehne messen 150 cm. Tragen Sie die Breiten von einer Raumecke aus ab und notieren Sie, wie viel Wand übrig bleibt.
Eine Reihe beginnt und endet mit einem Abschlusselement: 1462 für die linke, 1463 für die rechte Seite. Zwei davon ohne Mittelstück ergeben zusammen 300 cm; jedes gerade Element dazwischen verlängert die Reihe um seine Breite.
Sessel und Dreisitzer stehen für sich. Der Sessel belegt 130 cm Wand, der Dreisitzer 240; beide haben dieselbe Tiefe wie das System und lassen sich deshalb in einer Flucht mit ihm aufstellen.
Wo eine Dormeuse geplant ist, reicht die Linie aus dem ersten Schritt nicht: Sie ist 130 cm breit und 180 cm tief. Zeichnen Sie diese Fläche eigens ein und lassen Sie den Planer den Durchgang davor freigeben.