Wartezimmerstühle und Empfangssitzmöbel Social von Pedrali im Empfangsbereich eines Unternehmens

Die Gurte sitzen nicht überall gleich: Social und Social Plus von Pedrali, entworfen von Patrick Jouin

Pedrali

Patrick Jouin

Empfangssofa
Social Meistgefragte Lösung Empfangssofa
€ 3.176

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Zwei Linien, ein Name, und ein Unterschied, den man erst beim Hinsetzen bemerkt: beim Sofasystem Social laufen die elastischen Gurte im Rückenteil, bei Social Plus im Rückenteil und in der Sitzfläche. Der Stahlrahmen ist in beiden Fällen innen, der Polyurethanschaum wird darum herum geformt, und die Gurte entscheiden, wie weit das Ganze nachgibt. Wer beide Linien im selben Haus einsetzt, sollte diesen Satz kennen, bevor er sich für eine entscheidet — Pedrali schreibt ihn auf der Produktseite jeder Version einzeln.

Der Rest der Familie ist offen gebaut: vierzehn lineare Codes von 1190 bis 2490 mm, Kurvenmodule in drei Winkeln, eine Insel mit vier Sitzen Rücken an Rücken für den Wartebereich, dazu Drehtablar und Verbindungsblech. Social Plus geht bis 2950 mm und bringt ein eigenes Daunenkissen mit. Für deutsche Projekte legt La Mercanti beide Linien nebeneinander in den Ausschreibungstext und markiert, welcher Raum die tiefere bekommt.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.

Kollektion: Social und Social Plus — modulare Sitzelemente, linear, Ecke, Kurve und Pouf
Hersteller: Pedrali S.p.A., Italien
Design: Patrick Jouin
Gestell: Innenrahmen aus Stahl mit elastischen Gurten; Querstreben aus hochfestem Stahl; Beine aus Aluminiumdruckguss an den Enden
Sitz: geformter, flexibler Polyurethanschaum, Dichte 60 kg/m³, schwer entflammbar Klasse 1 IM nach EN 1021-1 und EN 1021-2, mit Stoff bezogen
Social, lineare Module: DSO_2L 1190 × 660 × H 780 mm, Sitzhöhe 410, 28 kg · DSO_3L 1780 mm, 39,5 kg · DSO_4L 2370 mm, 57 kg
Social, leichtere lineare Ausführung: DSO_2LP 1190 mm, 25 kg · DSO_3LLP 1780 mm, 36,5 kg — gleiche Breite wie die zugehörigen L-Codes, rund drei Kilo weniger
Social, linear mit einem Eckelement: DSO_2AL 1250 mm, 30,5 kg · DSO_3ALL 1840 mm, 42 kg · DSO_3ALP 1840 mm, 39 kg · DSO_4ALLL 2430 mm, 60 kg — das Eckelement bringt 60 mm zur linearen Breite
Social, linear und Ecke: DSO_2A 1310 mm, 33 kg · DSO_3AAL 1900 mm, 44,5 kg · DSO_4AALL 2490 mm, 62 kg — zwei Eckelemente, 120 mm mehr
Social, Poufs: DSO_2P 1190 × 600 mm, zwei Poufs ohne Rückenlehne, 21,5 kg · DSO_2X2P 1190 mm, vier Poufs Rücken an Rücken, 37,5 kg
Social, Kurvenmodule: DSO45C 45° mit Rückenlehne, 14,8 kg · DSO60P 60° ohne Rückenlehne, 12 kg · DSO90C 90° mit Rückenlehne, 1500 mm, 28,3 kg — laut Preisliste nicht freistehend, beidseitig mit linearen Modulen zu kombinieren
Social, Zubehör: DSO/TT Drehtablar aus Schichtstoff, Anti-Fingerprint, 2,6 kg · DSO_LINK Blech, das zwei Module verbindet
Social Plus: gleiche Systematik, Tiefe 770 mm, Höhe 750, Sitzhöhe 420, elastische Gurte in Rückenteil und Sitzfläche — linear DSO2_2L 1430 mm, 34,5 kg · DSO2_3L 2140, 49,5 kg · DSO2_4L 2850, 81,5 kg; mit einem Eckelement DSO2_2AL 1480, 37 kg · DSO2_3ALL 2190, 52 kg · DSO2_4ALLL 2900, 84 kg; linear und Ecke DSO2_2A 1530, 39,5 kg · DSO2_3AAL 2240, 55 kg · DSO2_4AALL 2950, 87 kg; Daunenkissen DSO2.3 540 × 320 × 170 mm, 0,7 kg, paarweise
Erklärte Einsatzbereiche: Hospitality sowie Workspace und Corporate für Social; Social Plus zusätzlich Wohnbereich
Bezüge: Kategorien C, D40÷D44 und D120÷D123, E, G, H, N und P mit den in der Preisliste gedruckten Ausschlüssen (C36÷C39, G260÷G263, G270÷G272, H150÷H151, N20÷N27, N40÷N45, PBS, PCO, PMS, PVE)
Gestellausführung: Pulverbeschichtung — auf dem Produktblatt NERO, BI100, GI100, AR200, SA200 und VE300 — oder poliertes Aluminium LU
Gleiter: Technopolymer
Verpackung: zerlegt, ein Stück pro Kolli, 0,31 bis 0,86 m³ je nach Modul; Karton aus 100% FSC-Recyclingmaterial, Beutel mit mindestens 35% Recyclingkunststoff
Materialien und Recycling (Angaben bezogen auf DSO_3L, 39,49 kg): Stahl 11,51 kg · Polyurethanschaum 14,9 kg · Multiplex 7,95 kg · Aluminiumdruckguss 3,88 kg · Polypropylen 0,96 kg · Stoff 0,28 kg; 17,1% Rezyklat am Anfang, 61,5% recycelbar am Lebensende
Prüfungen: zwölf Klauseln der EN 1728:2012 auf Stufe L2 der EN 16139:2013, Standsicherheit nach EN 1022:2005
Brandverhalten: ministerielle Zulassung «serie Social» Klasse 1 IM; das Register der Preisliste führt Social und Social Plus für alle Modelle
Garantie: 24 Monate auf Produktionsmängel, von Pedrali angegeben
Unternehmenszertifikate: UNI EN ISO 9001:2015, UNI EN ISO 14001:2015, UNI ISO 45001:2018 und UNI EN ISO 14064-1:2019 mit Verification Statement Nr. 79879, erklärt von Pedrali

La Mercanti Srl — Ihr Partner für Design- und Contract-Projekte seit 1997.
San Benedetto del Tronto (AP), Italy · +39 0735 753833 · info@lamercanti.com
Lieferung, Angebote, Leistungsverzeichnisse und Projektunterstützung in Deutschland und weltweit.

Wann sie die richtige Wahl ist

  • Empfangs- und Wartebereiche mit Richtungswechsel: Kurvenmodule in 45°, 60° und 90° auf gleicher Sitzhöhe wie die geraden Module.
  • Ausschreibungen mit Prüfnachweis: zwölf Klauseln der EN 1728 auf Stufe L2 der EN 16139, Standsicherheit nach EN 1022.
  • Objekte mit Brandschutzanforderung: Schaum der Klasse 1 IM mit ministerieller Zulassung der Serie.

Wann eine andere Lösung besser passt

  • Wenn Einzelplätze frei stehen sollen: Kurvenmodule sind nicht freistehend, gerade beginnen bei 1190 mm → Designerstühle
  • Wenn dort an einem Tisch gesessen wird: die Sitzhöhe ist mit 410 mm angegeben → Konferenzstühle

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€ 120

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Häufige Fragen

Auf welcher Stufe wurde geprüft?
Pedrali erklärt zwölf Klauseln der EN 1728:2012 auf Stufe L2 der EN 16139:2013 — das Blatt des Eckmoduls nennt diese Stufe extrem und führt eine kombinierte Dauerprüfung von Sitz und Rücken über 200.000 Zyklen auf. Die Standsicherheit nach EN 1022:2005 steht auf der Produktseite. Die Erklärungen gehören dem Hersteller und werden Projekt für Projekt auf seiner Dokumentation bestätigt.
Wozu dient das Drehtablar?
Das DSO/TT ist eine drehbare Ablage aus Schichtstoff mit Anti-Fingerprint-Oberfläche, 2,6 kg schwer, die als Zubehör von Social geführt wird. Es steht nicht im Kapitel von Social Plus. Wer eine Ablage für die tiefere Linie sucht, findet dort das Daunenkissen, nicht das Tablar.
Bis zu welcher Breite geht die Familie?
Social endet bei 2490 mm mit dem DSO_4AALL. Social Plus geht weiter: 2850, 2900 und 2950 mm bei vier Sitzen. Dazwischen liegen die Dreier — 1780, 1840 und 1900 mm bei Social, 2140 bis 2240 bei Plus — und die Zweier von 1190 bis 1530 mm. Jedes Mass ist ein eigenes Stück, keine Zusammenstellung.
Wie werden die Bezüge gepflegt?
Pedrali gibt für jedes Material eine eigene Anleitung. Stoff wird mit Wasser und milden Mitteln gereinigt, ohne Bleiche, Lösungsmittel oder Scheuermittel, und Flüssigkeiten werden sofort aufgenommen. Kunstleder wird mit Mikrofasertuch und Neutralreiniger behandelt, gespült und getrocknet. Massgeblich bleiben die Hinweise, die mit dem gelieferten Stück kommen.
Was unterscheidet Pouf und Insel?
Der DSO_2P trägt zwei Sitze ohne Rückenlehne in einer Richtung, 1190 × 600 mm, 21,5 kg. Der DSO_2X2P trägt vier Sitze Rücken an Rücken in derselben Breite von 1190 mm und wiegt 37,5 kg. Deshalb steht der eine meist an einer Wand und der andere mitten im Raum.

Wie man eine Social Komposition vom Raumrand her plant

Die Reihe entsteht nicht aus der Zahl der Sitze, sondern aus dem Grundriss. Der Weg, den La Mercanti geht, wenn eine Social Komposition an Wänden, Türen und Fenstern entlanglaufen soll.

Zeichne zuerst den Raumrand nach
Trage in den Grundriss ein, wo die Social Reihe an Wand, Fenster oder Brüstung entlanglaufen soll. Erst diese Linie sagt, an welcher Stelle die Reihe die Richtung wechseln muss.
Setze an jeden Richtungswechsel ein Kurvenmodul
45° für eine weite Biegung, 60° für einen deutlichen Knick, 90° für die echte Ecke. Pedrali verlangt auf beiden Seiten ein lineares Modul: pro Kurve also zwei gerade Nachbarn einplanen.
Prüfe Türen und Verkehrswege
Miss den Abstand zwischen der geplanten Social Reihe und jeder Tür, jedem Durchgang und jeder Fluchtwegbreite. Die Tiefe beträgt 660 mm, beim rückenlosen Modul 600, bei Social Plus 770.
Verteile die Steckdosen entlang der Reihe
Unter den Social Modulen ist der Boden frei, weil die Beine an den Enden stehen. Markiere jetzt, wo Bodentanks oder Wandauslässe liegen, damit später kein Kabel quer über den Weg läuft.
Zähle am Schluss die Sitze
Erst wenn Rand, Kurven, Wege und Anschlüsse stehen, werden die Sitze gezählt und die Codes gewählt. La Mercanti prüft die Liste gegen den Grundriss, bevor sie in das Angebot geht.

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