Maßgeschneiderte Konfiguration gewünscht?
Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros
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Vincent Van Duysen sagt über diese Kollektion zuerst einen nüchternen Satz: «Wir haben den Proportionen sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet.» Dann folgt einer, den man über Armaturen selten hört: Das Ergebnis habe eine menschliche und persönliche Note. Am Waschtisch lässt es sich nachprüfen. Auslauf und Griffe stehen in einem Verhältnis zueinander, das man eher spürt als nachmisst. Van Duysen sucht in jedem Projekt eine Art Symbiose, und er spricht von großer Harmonie, wenn er mit Fantini arbeitet, dem Hersteller aus Pella am Ortasee.
Wer Design-Armaturen für ein Chefbad oder Gästebad auswählt, beginnt am Becken. Flora gibt es dort als Dreilochgruppe mit zwei Griffen und dem Auslauf in der Mitte, als Einlochmischer mit einem einzigen Hebel und als Wandarmatur mit Unterputzkörper. Die Griffe tragen einen, zwei oder vier Flügel und gehören serienmäßig zum Lieferumfang. Gefertigt wird aus Messing, darüber liegt eine von fünf Oberflächen: Chrom, poliertes Nickel, Matt Gun Metal, Mokka oder Brushed Steel Look.
Dasselbe Maßverhältnis gilt überall, wo die Serie Wasser führt, hier geordnet nach dem Ort der Montage. In der Wand sitzen die Unterputzmischer der Dusche und die Thermostate, darüber Kopfbrausen mit 20 oder 30 cm Durchmesser, daneben die Handbrause an ihrem Halter. An der Wanne montiert man Flora unter Putz, auf dem Wannenrand oder frei stehend vom Boden aus. Auf der Keramik steht der Bidetmischer mit Gelenkstrahlregler, auf der Arbeitsplatte die Küchenarmatur mit schwenkbarem Auslauf und ausziehbarer Brause. Flora Outdoor schließlich ist eine Duschsäule aus Edelstahl für draußen und drinnen. La Mercanti hält Auslauf und Griffe mit dem Maßband an das Waschbecken des Projekts, bevor bestellt wird.
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Ja. Die Dreilochgruppe und der Einlochmischer für den Waschtisch stehen jeweils in zwei Fassungen im Programm, mit Ablaufgarnitur oder ohne. Die Fassung ohne Ablauf erkennt man am Buchstaben W am Ende der Artikelnummer. Welche von beiden zum gewählten Becken gehört, klärt man vor der Bestellung.
Zwei für die Regendusche: eine runde Kopfbrause mit 20 cm Durchmesser aus Messing und die Acquafit mit 30 cm aus Edelstahl, deren 240 Düsen gegen Kalk geschützt sind. Die größere lässt sich auch bündig in die Decke setzen. Für die Wand gibt es zusätzlich eine kleine, schwenkbare Brause.
8 l/min bei 3 bar: Auf diesen Wert begrenzt Fantini den Durchfluss der Küchenarmatur. Neben dem schwenkbaren Auslauf sitzt eine separate, ausziehbare Brause mit einem Strahl, die über eine Taste ein- und ausgeschaltet wird.
Eine kleine Handbrause für den Platz neben WC oder Bidet, im Katalog unter der Nummer W291 geführt. Sie kommt mit einem eigenen Absperrventil und einem Schlauch aus Messing von 120 cm Länge. Den Anschluss in der Wand sieht der Installateur schon im Rohbau vor.
Flora stammt von Vincent Van Duysen. Als prägendes Element der Kollektion nennt Fantini den Griff: Er ist in allen Ausführungen auf das Anfassen hin geformt und liegt gut in der Hand, gleich ob man die Variante mit einem, zwei oder vier Flügeln wählt.
Drei Bohrungen, ein Achsabstand, eine Höchststärke: Was die Platte können muss, bevor die Dreilocharmatur Flora montiert wird, steht hier in fünf Schritten.
Die Dreilochgruppe Flora ist für Waschtischplatten bis höchstens 40 mm Stärke ausgelegt. Gemessen wird dort, wo später gebohrt wird, also hinter dem Becken und nicht an der Vorderkante. Ist die Platte dicker, klärt man das mit dem Installateur, bevor ein Loch entsteht.
Die Gruppe braucht drei Löcher in einer Reihe: eines für den Auslauf, je eines für den linken und den rechten Griff. Jede Bohrung hat einen Durchmesser von 35 mm. Angezeichnet wird auf der fertigen Platte, mit dem Becken an seinem Platz.
Von Lochmitte zu Lochmitte liegen 100 mm. Dieses Maß gibt Fantini für die Dreilochgruppe vor; es bestimmt, wie Griffe und Auslauf nebeneinander stehen. Wer die Platte in der Werkstatt bohren lässt, gibt diese Zahl schriftlich mit.
Den Auslauf der Dreilochgruppe gibt es mit 14 oder mit 15 cm Ausladung. Welche Länge passt, hängt davon ab, wie weit der Beckenrand von den Bohrungen entfernt liegt: Der Strahl soll ins Becken treffen und den Rand trocken lassen. Am besten legt man die Zeichnung des Beckens daneben.
Unter der Platte hängen die flexiblen Anschlussschläuche, mit denen der Installateur die Armatur an Kalt- und Warmwasser anschließt. Schubladen und Einbauten im Unterschrank brauchen deshalb Abstand zu den drei Bohrungen. Das gehört in die Zeichnung des Möbels, bevor es gebaut wird.