Framery One Compact Telefonkabine in einem deutschen Großraumbüro

Framery One Compact, die schallisolierte Kabine, die keine Namen kennt

Framery
Framery One Compact
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Workplace-Technologie beginnt in Deutschland mit einer Frage: Was wird hier eigentlich erfasst? Framery beantwortet sie im Datenblatt ungewöhnlich deutlich — keine identifizierbaren Nutzerdaten, nur anonyme Belegung. Der Millimeterwellen-Radar der Akustikkabine Framery One Compact registriert, dass jemand die Kabine betritt, nicht wer; Licht und Lüftung reagieren darauf, die Belegungsleuchte auf dem Dach zeigt Frei oder Besetzt, und mehr weiß die Box über ihre Nutzer nicht.

Dahinter arbeitet leises Handwerk: Sprachpegelminderung von 30 dB in Klasse A, echofreie Innenakustik, ein vollständiger Luftwechsel jede Minute, ein 8-Zoll-Touchscreen für Licht und Lüftung. Die Belegungsdaten laufen wahlweise über die eingebaute 4G-Verbindung oder das eigene WLAN. La Mercanti stellt die Kabine in Projekte, in denen der Betriebsrat mitliest — und dort überzeugt ein Produkt, das Diskretion nicht verspricht, sondern konstruiert.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.

Kollektion: Framery One Compact
Hersteller: Framery (Finnland)
Typologie: smarte Einpersonen-Telefonkabine für Anrufe und Videocalls
Schallschutz: 30 dB Sprachpegelreduktion, Klasse A (ISO 23351-1); echofreie Innenakustik
Sound Masking: integriertes Framery Office Sound Masking System, Wirkradius 5 m
Lüftung: adaptiv, bis 36 l/s; vollständiger Luftwechsel jede Minute; Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren
Beleuchtung: zwei LED-Quellen 4000 K; bis 500 Lux auf dem Tisch, 400 Lux auf dem Gesicht im Videomodus
Bedienung: 8-Zoll-Touchscreen; Präsenzerkennung per Millimeterwellen-Radar; Belegungsleuchten auf dem Dach
Datenerfassung: ausschließlich anonyme Belegungsdaten; keine personenbezogenen Daten
Konnektivität: integriertes 4G mit automatischen Updates; WLAN
Strom: 27 W Standard, 14 W Standby; Steckdose innen, optional USB-C mit 65 W
Abmessungen: 225 × 103 × 100 cm; Tür 204 × 85 cm; Stellfläche 1,03 m²; Gewicht 253 kg
Tisch: Birkensperrholz, 76,5 × 36 cm, Traglast 50 kg
Sitz (Essentials): höhenverstellbar 59–85 cm, Fußstütze, Traglast 135 kg
Materialien: pulverbeschichtete Stahlpaneele, Akustik-Verbundglas 4+4 mm, Innenpaneele aus 60-70 Prozent recyceltem PET
Optionen: Rollen für Umzüge ohne Demontage, Erdbeben-Verankerungskit, Ausstattungen Base und Essentials

La Mercanti Srl — Ihr Partner für Design- und Contract-Projekte seit 1997.
San Benedetto del Tronto (AP), Italy · +39 0735 753833 · info@lamercanti.com
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Häufige Fragen

Welche Daten erfasst die Kabine wirklich?
Ausschließlich anonyme Belegungsdaten: wann und wie oft die Kabine genutzt wird. Framery erklärt ausdrücklich, dass keine identifizierbaren Nutzerdaten erhoben werden — der Radar erkennt Anwesenheit, keine Personen. Die Auswertung dient allein der Flächenplanung.
Wie erkennt die Box, dass jemand drin ist?
Über Millimeterwellen-Radar: Sensoren registrieren Ein- und Austritt sofort und steuern damit Licht, Lüftung und die Belegungsleuchte auf dem Dach. Es braucht weder Badge noch App noch Kamera — die Erkennung funktioniert berührungslos und ohne Bild.
Braucht die Kabine unser Firmennetzwerk?
Nicht zwingend. Die eingebaute 4G-Verbindung überträgt Belegungsdaten und empfängt Software-Updates völlig eigenständig; alternativ lässt sich die Kabine ins vorhandene WLAN einbinden. Die IT-Abteilung kann also wählen, ob die Box überhaupt im eigenen Netz auftaucht.
Wie laut ist es direkt daneben?
Leise genug, dass die Kabine unmittelbar neben Arbeitsplätzen stehen darf: die Sprachpegelreduktion beträgt 30 dB in Klasse A nach ISO 23351-1. Zusätzlich legt das integrierte Sound-Masking-System außen einen dezenten, luftzugähnlichen Klangteppich über den Umkreis von fünf Metern.
Woraus besteht der Innenraum der Kabine?
Aus schallabsorbierenden PET-Paneelen mit 60 bis 70 Prozent Recyclinganteil, einem antistatischen Teppichboden und einer Arbeitsplatte aus Birkensperrholz — wahlweise weiß, schwarz mit Anti-Fingerprint-Oberfläche oder in Eichenfurnier. Der Sitzbezug ist ein Gabriel-Gewebe aus 85 Prozent neuseeländischer Wolle.

Eine Kabine einführen, die der Betriebsrat mitträgt

Fünf Schritte, um Framery One Compact datensauber und geräuschlos ins deutsche Büro zu bringen.

Das Datenblatt zuerst lesen
Die Zusage steht schriftlich beim Hersteller: nur anonyme Belegung, keine Personendaten. Mit diesem Dokument beginnt das Gespräch mit Betriebsrat und Datenschutzbeauftragtem.
Die Netzfrage klären
4G autark oder eigenes WLAN — entscheiden Sie mit der IT, ob die Kabine im Firmennetz sichtbar sein soll. Beides ist vorgesehen, nichts muss nachgerüstet werden.
Neben die Arbeitsplätze stellen
Klasse A heißt: kein Sicherheitsabstand nötig. Die Kabine gehört dorthin, wo telefoniert wird, nicht in den leeren Flur.
Die Leuchte erklären
Frei oder Besetzt — die Dachanzeige ersetzt das Anklopfen. Ein Satz im Team-Meeting genügt, und die Nutzung regelt sich selbst.
Nutzung anonym auswerten
Nach einem Quartal zeigen die Belegungsdaten, ob eine zweite Kabine nötig ist — als Flächenstatistik, nicht als Verhaltenskontrolle.

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